Der Chronist erzählt:
100 Jahre Fußball in Nieder-Roden
Anfang des 20. Jahrhunderts schwappte das Fußball-Fieber aus seinem Geburtsland England hinüber auf den Kontinent – und damit auch nach Deutschland. Im Jahr 1911 fanden sich auch in Nieder-Roden sportbegeisterte junge Männer zusammen, um sich in dieser neuen Sportart zu üben, und gründeten den Sportverein 1911 Nieder-Roden.
Vereinslokal war das Gasthaus „Zur Krone“, 1. Vorsitzender wurde Nikolaus Kaupel. Weitere Gründer waren Philipp Weyland, Philipp Reichenbach, Peter Josef Weiland, Johann Heinrich Weiland, Nikolaus Manus, Jakob Manus, Adam Sahm, Franz Weiland, Adam Schultheis, Christian Schultheis, Franz Schultheis, Franz Kaupel, Heinrich Kaupel, Nikolaus Kaupel, Franz Klarmann, Philipp Keller, Jakob Keller, Peter Keller, Peter Keller VII., Johann Friedrich Weyland, Christian Weiland, Peter Koser, Karl Rückert, Nikolaus Rückert, Jakob Sattler, Christian Sattler, Thomas Sattler, Johann Sattler, Nikolaus Weiland, Leonhard Hartig, Leonhard Winter, Franz Gembs, Franz Greull, Christian Greull, Johann Träger, Wilhelm Giel, Konrad Jäger, Philipp Reichenbach, Nikolaus Bauer, Johann Koser, Christian Koser und Adam Grimm.
Argwöhnisch besonders von der älteren Generation beäugt, ahnte damals niemand, welchen rasanten Aufschwung diese neue Sportart nehmen würde, aber schon nach wenigen Jahrzehnten war der Fußball zum Volkssport geworden. Der Vollständigkeit halber soll aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass im Sportverein 1911 auch Leicht- und Schwerathletik betrieben wurden. Kernstück des Vereins war jedoch die Fußballabteilung, die dem Süddeutschen Fußballverband beitrat und in der untersten Klasse dieses Verbandes, in der C-Klasse des Kreises Offenbach, zu spielen begann. Die Konkurrenten waren hier die Vereine aus Weiskirchen, Hainhausen, Teutonia Jügesheim, Obertshausen, Hausen, Dietzenbach und Germania Ober-Roden. Der erste Sportplatz wurde auf dem Gelände von Johann Stadtmüller im Rollwald angelegt. Es war dies Brachgelände, auf dem durch primitive Tore (zwei Pfosten und eine Querstange) ein Fußballplatz entstand.
Die erste Fußballmannschaft bestand aus folgenden Spielern: Nikolaus Manus, Franz Klarmann, Thomas Fisch, Adam Schultheis, Franz Kaupel, Johann Sattler, Jakob Manus, Adam Sahm, Christian Sattler, Peter Rupp und Thomas Sattler. Zweite Mannschaften oder Jugend- und Schülermannschaften gab es damals noch nicht, man konnte sie sich nicht leisten. Um die Spielkultur zu heben, versuchte man schon damals, auswärtige Spieler zu verp ichten. Ein solcher Spieler war Julius Schielein, der von Offenbach nach Nieder-Roden kam, hier Fußball spielte, seine Frau kennenlernte, eine Familie gründete und ein angesehener Ortsbürger wurde.
Durch eine Umgruppierung innerhalb der Spielklassen wurde die Nieder-Röder Mannschaft 1913 der B-Klasse des Dreieichgaus zugeteilt. Ein neuer Sportplatz wurde jetzt auf dem „Langenloh“ angelegt.
Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges kam der gesamte Spielbetrieb zum Erliegen. 1918 wurde er wieder aufgenommen, und zwar innerhalb der B-Klasse des Kreises Offenbach. Hier konnte 1921 das Endspiel um die Gruppenmeisterschaft erreicht werden, das jedoch gegen den B.S.C. Offenbach mit 6:0 verloren ging.
1924 stieg die Mannschaft in die B-Klasse ab, konnte jedoch noch im gleichen Jahr die Meisterschaft und den Aufstieg in die A-Klasse des Kreises Offenbach schaffen. Zu dieser Zeit wurde bereits mit einer zweiten Mannschaft gespielt, die vor dem Spiel der ersten Garnitur antrat. Hier soll nicht vergessen werden, dass der Sportbetrieb damals mit großen persönlichen Opfern verbunden war, die Spieler fuhren mit dem Fahrrad zu den Auswärtsspielen oder wurden von einem von zwei Pferden gezogenen Leiterwagen transportiert. Die Rückfahrten von einem gewonnenen Match waren die lustigsten, denn in mehreren Lokalen wurde eingekehrt und die mitgenommene Vesper verspeist. Und der Bierkonsum soll immens gewesen sein …
Im Jahr 1928 wurde in Gemeinschaftsarbeit das heutige Sportgelände an der Dudenhöfer Straße (heute: Hainburgstraße) geschaffen. Der Kaufpreis des Geländes wurde durch

Die Fußballmannschaft des Sportvereins 1911 Nieder-Roden im Jahr 1930: (stehend, von links) Philipp Weyland, Christian Grimm, Georg Groh, Adam Keller, Jakob Weyland, Josef Noll, Philipp Simon, Christian Hitzel, Johann Köhl, Johann Schultheis, Johann Reichenbach, Heinrich Gembs, Nikolaus Koser, Julius Schielein, Franz Schreiner; (untere Reihe, von links) Peter Weyland, Philipp Thoma, Christian Schüler, Christian Reichenbach und Emil Schreiner.
Geldsammlungen aufgebracht, die Rodungs- und Planierungsarbeiten wurden mit Hacke und Schaufel durchgeführt, und diejenigen Mitglieder, die ein Pferdefuhrwerk besaßen, stellten dieses zur Verfügung. 1929 konnte dann das neue Sportgelände mit einem dreitägigen, zünftigen Fest seiner Bestimmung übergeben werden. Festpräsident war der langjährige 1. Vorsitzende Peter Reichenbach. Selbstverständlich hatte der Verein mittlerweile auch eine Jugend- und eine Schülermannschaft, der Sportverein 1911 mauserte sich zu einem wichtigen sportlichen wie kulturellen Pfeiler im Ortsgeschehen, und die Bevölkerung bangte Sonntag für Sonntag mit ihrer Mannschaft um den Erfolg.
1931 konnte mit folgender Mannschaft die Meisterschaft in der A-Klasse Offenbach errungen werden: Christian Grimm (Trainer), G. Groh, Adam Keller, Jakob Weyland, Josef Noll, Philipp Simon, Christian Hitzel, Johann Köhl, Johann Schultheis, Adam Reichenbach, Heinrich Gembs, Nikolaus Koser, Peter Weyland, Philipp Thoma, Christian Schüler, Christian Reichenbach, Christian Jakobi und Josef Schreiner. Aus diesem Kader hat sich besonders Johann Schultheis als Fußballer einen Namen gemacht, er wurde mehrmals zu Repräsentationsspielen herangezogen. Der gleichen Mannschaft gelang der Aufstieg in die Südmain-Kreisliga, die etwa der heutigen 1. Amateurliga entsprach.
1933 wurde infolge der politischen Ereignisse eine Neuaufteilung der Gruppen vorgenommen, in deren Verlauf die Mannschaft des Sportvereins 1911 Nieder-Roden in die A-Klasse des Kreises Dieburg versetzt wurde, in der sie bis 1940 spielte. Von 1940 bis 1945 kam aufgrund der Kriegsereignisse erneut der gesamte Spielbetrieb zum Erliegen.
Die Geschichte des Fußballs in Nieder-Roden wäre nicht vollständig, würde an dieser Stelle nicht auch der „Freie Sportverein Nieder-Roden“ Erwähnung finden. Im Jahr 1925 gründete sich dieser „Freie Sportverein Nieder-Roden“ unter dem Vorsitz von Peter Werner. Weitere Gründungsmitglieder waren Johann Rupp, Jakob Simon, Lorenz Sauer und Jakob Staudt. Außerdem gehörte die gesamte erste Mannschaft, außer Johann Köhl, zu den Gründungsmitgliedern. Vereinslokal war die Gastwirtschaft „Zum Adler“ (Franzalberts). Der Verein schloss sich dem Arbeiter-Sportbund an, seinen Sportplatz hatte er zunächst im Rollwald, auf dem ehemaligen Gelände des Sportvereins 1911, später wurde am Ortsausgang von Nieder-Roden in Richtung Dudenhofen auf der linken Seite (Siedlungsstraße) ein Sportgelände geschaffen. 1927 konnte die Mannschaft der „Freien“ gegen Dietesheim die Meisterschaft ihrer Klasse erringen, zum Kader gehörten u.a. Wendelin Grimm, Adam Kaupel, Johann Köhl, Adam Neckermann, Karl Neckermann, Ludwig Kratz, Peter Weiland, Eugen Simon, Johann Frei, Philipp Frei, Adam Wildhirt, Jakob Staudt, Philipp Staudt, Peter Koser und Werner Franz. Mit der gleichen Mannschaft wurde auch der Aufstieg in die Kreisklasse erreicht. Nach der Machtübernahme durch die NSDAP 1933 wurden die „Freien“ allerdings ihrer Werte beraubt und die Vereinsauflösung angeordnet. Die meisten Aktiven und Passiven der „Freien“ traten daraufhin dem Sportverein 1911 bei. Bei der Auflösung hatte der Verein mehr als 100 Mitglieder gezählt, verfügte über eine erste Mannschaft, eine Reservemannschaft, eine B- und eine Jugendmannschaft.
Im Jahr 1935 schloss sich auch der Turnverein „Vorwärts“ dem Sportverein 1911 Nieder-Roden an, der sich nun „Sportverein Vorwärts Nieder-Roden 1899“ nannte. Vorsitzender dieses neuen Vereins wurde Philipp Weyland.
Nach dem Zusammenbruch wurde 1945 erneut eine Neugründung vorgenommen, in der alle sporttreibenden Vereine der Gemeinde zusammengefasst waren - die „Sportgemeinschaft 1945 Nieder-Roden“ war geboren. Erster Vorsitzender wurde Philipp Neckermann. Die Leitung der Abteilung Fußball übernahm von 1945 bis 1952 Jakob Neuhäusel.
Die Fußballabteilung wurde wieder einmal der A-Klasse Offenbach zugeteilt und errang hier 1946/47 die Gruppen- und Kreismeisterschaft mit folgender Mannschaft: Kurt Weiland, Edmund Beckmann, Heinz Werner, Josef Frenken, Franz Manus, Walter Werner, Emil Raub, Heinz Müller, Berthold Neckermann, Walter Neckermann, Franz Lindler, Heinz Simon, Christian Schüler und Hans Köhl.
Am 1.1.1949 übernahm der spätere Bürgermeister von Nieder-Roden, Johann Philipp Weyland, den Vorsitz der Sportgemeinschaft. Ihm gelang es 1950 im Zuge der Wiedergutmachung, das 1933 den "Freien" abgenommene Sportgelände von etwa 13.000 qm dem Sportgelände des früheren Sportvereins "Vorwärts" 1899 zuzulegen. Unter seinem Vorsitz wurden Sportanlage und Funktionsgebäude modernisiert. 1951 veranlasste er die Zuteilung zur A-Klasse des Landkreises Dieburg, in der 1952 die Meisterschaft und der Aufstieg in die 2. Amateurliga Darmstadt geschafft werden konnten. Zum Meisterkader gehörten Kurt Weiland, Edmund Beckmann, H. Simon, Philipp Greull, Josef Frenken, H. Werner, Walter Werner, Franz Lindler, Walter Neckermann, E. Simon und H. Lotz. Als Johann Philipp Weyland zum Bürgermeister gewählt wurde, legte er Ende 1952 seinen Vorsitz nieder. Sein Nachfolger wurde Jakob Neuhäusel.
Es konnten in dieser Zeit im Jugendbereich zehn Gruppenmeisterschaften, neun Kreismeisterschaften und zwei Bezirksmeisterschaften der A-Jugend, zwei Gruppenmeisterschaften und eine Kreismeisterschaft der B-Jugend sowie eine Gruppenmeisterschaft der

Die stolze Meistemannschaft der Saison 1951/52 (von links) K. Weiland, Ed. Beckmann, H. Simon, Philipp Greull, Josef Frenken, H. Werner, Walter Werner, Franz Lindler, (knieend) Walter Necker-mann, E. Simon und H. Lotz
C-Jugend errungen werden. 1946/47 wurde die Bezirksmeisterschaft des Bezirks Darmstadt von folgender A-Jugend unter Dach und Fach gebracht:

(v.l.) Trainer und Jugendleiter Jakob Weyland, K.-H. Griesling, o. Schultheis, E. Simon, B. Grimm, G. Keller, Huck, H. Jäger, Jakob Neuhäusel (Abteilungsleiter Fußball); (knieend, v. l.) F. Schreiner, H. Dties, W. Keller, H. Sitnon, K. Daube und F. Neff.
Dass in einem Fußballverein selbstverständlich auch besondere Talente hervortreten, soll an dieser Stelle Erwähnung finden: Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg war der beste Spieler, Adam Keller, zu Kickers Offenbach abgewandert, nach dem Krieg waren es

Heinrich Keller, Ernst Wade (Mitte) undFredi Schultheis (links), die beiden Letzt-genannten waren 1959 sogar Endspielteilnehmer um die Deutsche Meisterschaft in Berlin, wo sich Kickers Offenbach und Eintracht Frankfurt gegenüber standen. OtmarSchultheis (rechts) war langjähriger Vertragsspieler bei Darmstadt 98, Walter Werner spielte bei FSV Frankfurt, Albert Staudt bei der Aschaffenburger Viktoria.
Ein weiterer Höhepunkt in der Chronik der Sportgemeinschaft war die Erringung der Meisterschaft in der 2. Amateurliga Darmstadt in der Saison 1960/61 und damit der Aufstieg in die 1. Hess. Amateurliga. Zu diesem Erfolg trugen bei: Albert Reichenbach, Bernhard Terwey, Wolfgang Weyland, Hugo Brehm, Fredi Neuhäusel, Hans Dries

Die Meistermannschaft der Saison 1960/61: (stehend, von links) Trainer Jupp Frenken,A. Staudt, M. Neu, H. Dries, F. Neuhiiusel, W. Weyland, H. Brehm, Spielausschußvorsitzender H. Werner; (knieend, von links) W. Weber, P. Kriegseh, A. Klein, K.H.Neckermann und H. Reichenbach.
Dries, Paul Kriegseh, Karlheinz Neckermann, Winfried Weber, Edgar Strauß, Robert Weiland, Manfred Neu, Manfred Weber, Adolf Klein, Rolf Weyland, Alois Zäh und Egon Rakoczi. Zu Beginn der Saison hatte der frühere Spieler Heinz Werner die Leitung der Fußballabteilung übernommen. Mit seinen beiden ehemaligen Spielkameraden lupp Frenken und Kurt Weiland, die sich als Trainer betätigten, war er maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt. Ebenfalls bemerkenswert: Alle Spieler der Meistermannschaft gingen aus den eigenen Reihen hervor!
Die Erfolge der Seniorenmannschaften basieren erfahrungsgemäß auf einer guten Jugendarbeit. Bereits 1927 wurde auf Initiative des damaligen Vorsitzenden Philipp Weyland eine Jugendabteilung gegründet. 1932 übernahm Jakob Weyland als Spieler der 1. Mannschaft die Jugendabteilung und behielt dieses Amt bis 1958. Mit ihm begann ein enormer Aufschwung im Jugendfußball-Bereich, es konnten in dieser Zeit 10 Gruppenmeisterschaften, 9 Kreismeisterschaften und 2 Bezirksmeisterschaften in der A-Jugend, 2 Gruppenmeisterschaften und 1 Kreismeisterschaft in der B-Jugend sowie 1 Gruppenmeisterschaft in der C-Jugend errungen werden.
Drei Jahre lang konnte sich die 1. Mannschaft der SGN in der Hessenliga halten, aber 1964 war der Abstieg unvermeidlich. Bis 1969 spielte man in der Bezirksliga Darmstadt, musste dann aber wegen eines einzigen fehlenden Punktes am Rundenende in die A-Klasse Dieburg/Darrnstadt absteigen, wo man bis 1974 agierte. Für die Saison 1974/75 wechselte die Abteilung in die A-Klasse Offenbach. Um die nun schon 10 Jahre andauernde Talfahrt der 1. Garnitur aufzuhalten, wurde der systematische Aufbau der Jugend betrieben.
In den Fokus der fußballinteressierten Öffentlichkeit über die Grenzen des Kreisgebiets hinaus kam die SGN erst wieder in den 80er Jahren. Auch damals, wie sollte es anders sein, basierten die Erfolge auf der erfolgreichen Jugendarbeit, die vom damaligen Vorstandsteam um die Vorsitzenden Fred Neuhäusel, Horst Jakobi, Joachim Zimmermann, Hans Laber und Heinz Werthmann und den Jugendleitern Günther Hitzel, Berthold Grimm (bis 1978), Michael Scheer (bis 1986), Manfred Krapp (bis 1993), Edgar Ott (bis 1997) und Wilfried Beyer (bis 2000) konsequent betrieben wurde.
In dieser Zeit gehörte die Sportgemeinschaft Nieder-Roden zu den ersten Top-Adressen im Jugendfußball und wurde im Kreisgebiet in einem Atemzug mit Kickers Offenbach und der SG Rosenhöhe genannt. Für die Qualität der damaligen Jugendmannschaften zeichneten unter anderem Trainer wie Fred Neuhäusel, Robert Weiland, Helmut Hatter, Hans Dries, Bernhard Terwey, Herbert Weiland, Manfred Berger, Matthias Dries und Frank Laber verantwortlich, die die Mannschaften über Jahre hinweg entwickelten.
So war es keine Überraschung, dass die 1. Mannschaft, die größtenteils schon in der Jugend zusammen gespielt hatte, binnen vier Spielzeiten (1982/83 - 1986/87) mit zwei Aufstiegen in der Landesliga ankam, der damals vierthöchsten Liga. Zweimal hintereinander schrammte man als Tabellen-Zweiter gar am Aufstieg in die Oberliga Hessen vor
Sie holten in Bembach beim 0:0 den entscheidenden Punkt für die Meisterschaft: Edgar Strauß (Betreuer), Peter Scherer (Trainer), Heinz Werthmann (Spielausschuss), Markus Roth, Mathias Helftenbein, Stefan Dries, Rainer Kriegsch, Frank Laber, Stefan Flasche, Volkmar Bölke, Axel Roth, Fredy Bogisic, Joachim Zimmermann (2. Vorsitzender), Horst Jakobi (Abteilungsleiter Fußball), Ronald (Ronny) Weiland, Matthias Dries, Harald Ring, Andreas Krawczyk, Achim Schmidt, Peter Weiland, Ingo Weber, Mustafa Arslan und Thomas Hersel.
bei, zuerst musste man Rot-Weiß Walldorf den Vortritt lassen, dann dem FV Bad Vilbel. Stützen dieser Mannschaft waren u. a. Keeper Krawczyk, Volkmar Bölke, Frank Laber, Peter und Rainer Kriegseh, Stefan Dries, Markus Roth, Stefan Flasche, Harald Ring, Peter Weiland und Ingo Weber. Viele der Genannten sind dem Fußball in Nieder-Roden treu geblieben und unterstützen den Verein noch heute als Funktionär oder Jugendtrainer.
Doch auch Rückschläge blieben nicht aus. So landeten die "Ruhmreichen", wie einige die Schwarz-Roten nannten, nach einem Abstieg 1992 und einem weiteren im Jahr 2001 sogar wieder in der Kreisoberliga Offenbach. Trotz der sportlich wenig rosigen Aussichten konnte dann ein Mann gewonnen werden, der für 8 Jahre die sportlichen Geschicke an der Hainburgstrasse leitete: der ehemalige Torwart und Präsident der Offenbacher Kickers, Wilfried Kohls. Mit ihm ging es wieder stetig aufwärts und auch er konnte wieder auf gut ausgebildete Eigengewächse zurückgreifen.
Die Meistermannschaften von 2002/2003 (Aufstieg Bezirksliga (heutige Gruppenliga) Frankfurt) und 2003/2004 (Landes liga) waren nur so gespickt von Eigengewächsen. Spieler wie Michael und Christian Baumeister, Jens Berger, Michael Cycon, Thomas Weiland, Florian Linz, Heiko Haberland, Daniel Färger und Markus Kremeier spielten schon seit frühester Kindheit bei der SGN und sind die aktuellsten Beispiele der erfolgreichen Jugendarbeit aus 100 Jahren Fussball in Nieder-Roden.

Unsere Aufnahme zeigt die Meistermannschaft der Saison 2003/04 mit Frank Laber, Dieter Jersitzky, Richard Wagner (Co-Trainer}, Frank Grimm, Mathiyas Dursun, Heiko Haberland, Markus Kremeier, Jens Berget, Thomas Weiland, Fouad Dardour, Wilfried Kohls (Trainer), Christian Quaisser, Patrick Ott (Betreuer), Edgar Strauß (Betreuer), Markus Roth (Spielausschuss), Heinz Werthmann (Spielausschussvorsitzetuler), Michael Baumeister, Stanley Sarfo, Christian Scharnagel, Osman Harputoglu, Achim Schmidt, Daniel Färger, Florian Linz, Christoph Hähnert und Michael Cycon.
Nach nunmehr 100 Jahren Fußball bleibt der SGN eine Erkenntnis: Sportlicher Erfolg in
Verbindung mit einem intakten Umfeld lässt sich nur über eine konsequente Jugendarbeit
erzielen, auch wenn die Rahmenbedingungen nicht einfacher geworden sind.
Die derzeitige Jugendleitung um Frank Laber und Harald Ring in Zusammenarbeit mit
den anderen Vorstandmitgliedern leistet hervorragende Aufbauarbeit. Mittlerweile befin-
den sich bei der Sportgemeinschaft Nieder-Roden wieder 13 Mannschaften in den ver-
schiedenen Kreisligen im Spielbetrieb.

